FAQ und Hinweise
Deine Anwesenheit ist erwünscht. Du kannst dich aber auch von einer vertrauten Person vertreten lassen.
Sorge für einen ruhigen Platz, damit dein Pferd entspannen kann. Gut geeignet sind oft Putzplätze oder Trainingsplätze, wenn nicht gerade Hochbetrieb im Stall ist.
Putze dein Pferd vorher ab. Ein verkrustetes, verklebtes oder nasses Fell eignet sich nicht für die Anwendungen.
Um Dehnungen effektiver einsetzen zu können, wärme dein Pferd vorher leicht auf (sofern möglich). Intensive Trainingseinheiten vor den Anwendungen sind nicht sinnvoll.
Nach der Anwendung solltest du deinem Pferd ausreichend Wasser zur Verfügung stellen.
Reaktionen wie Durst oder häufiges Urinieren sind normal, aber auch Abhusten, Schwitzen, häufiges Gähnen oder Ausschütteln sind mögliche Reaktionen. Anschließendes Spazierengehen oder freie Bewegung auf Koppel oder Weide wären optimal.
Wie ist der Ablauf vor Ort?
Wir starten mit einem Gespräch, du kannst mir gerne alles über dein Pferd erzählen. Informationen zu deinem Pferd helfen mir, die richtigen Anwendungen auszuwählen.
Anschließend folgt die Stand- und Ganganalyse. Im Idealfall führst du mir dein Pferd auf einer Geraden im Schritt und Trab vor, und am Zirkel in allen Gangarten.
Danach führe ich die Palpation durch. Dabei taste ich die Körperoberfläche deines Pferdes ab und konzentriere mich auf Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur, Schmerzempfinden, Temperaturunterschiede, Schwellungen, usw.
Ich betrachte jedes Pferd individuell und mache mir ein Gesamtbild des Ist-Zustandes. Gemeinsam entscheiden wir über die Methode meiner Anwendung.
Zum Abschluss gibt es eine Nachbesprechung, in der wir auch weitere Vorgehensweisen besprechen können. Zum Beispiel zeige ich dir Methoden, wie du dein Pferd täglich bei möglichen Problematiken unterstützen kannst.
Wichtig: Nach einer Anwendung kann es zuerst zur Verschlimmerung möglicher Problematiken kommen. Das ist eine ganz normale Reaktion des Körpers und vergeht wieder nach ein paar Stunden, höchstens 1-2 Tagen.
Die Dauer der Behandlung richtet sich vor allem auch nach deinem Pferd. Ich nehme Rücksicht darauf, dass die Sitzung je nach den Bedürfnissen deines Pferdes variieren kann und daher kürzer oder länger als die üblichen 60 Minuten dauern könnte.
Wie oft ist eine Anwendung erforderlich?
Je nach Ergebnis und Schwere möglicher Problematiken können eine oder mehrere Nachbehandlungen erforderlich sein.
Wann darf keine Anwendung erfolgen? (Kontraindikationen)
Bei allen akuten und entzündlichen Prozessen
wie Verletzungen und instabile Gelenke, Frakturen, Luxationen (Verrenkungen), Distorsionen (Verstauchungen), akute Muskelrisse Offene und blutende Wunden, Infektionen, akute Entzündungen (Hyperämie wird verstärkt), Infektionskrankheiten (Verschleppung der Keime), z. B. Pferdegrippe, Herpes, Fistelbildungen, Pilzbefall, Abszesse, Druse, Lungenentzündung
Erkrankungen der inneren Organe oder Gefäßerkrankungen
Lunge (Auslösen eines Asthmaanfalles), Herzerkrankungen, Lebererkrankungen, Erkrankungen im Magen/ Darmtrakt (Kolik, starker Durchfall), Arteriosklerose, Venenentzündungen (Phlebitis), Blutungsneigung, Innere Blutungen, Hämatome
Hauterkrankungen, Nervenerkrankungen, Lymphgefäße
Fieber, Schock, Tumore
akutes Rheuma und akute Arthritis
Impfungen
3-4 Tage nach Impfungen darf nicht massiert werden (Gefahr einer Gehirnhautentzündung)
Trächtigkeit (vor allem bei Anwendungen im Bereich des Beckens)
Meine Methoden ergänzen die Schulmedizin und sollten nicht als Ersatz für tierärztliche Behandlungen angesehen werden. Sie werden nur nach Absprache mit deinem Tierarzt und mit seiner Zustimmung durchgeführt. Die Diagnose, Untersuchung und Behandlung liegen in der Verantwortung des Tierarztes. Ich behandle keine offensichtlich kranken Tiere und bitte in solchen Fällen darum, zuerst den Tierarzt zu konsultieren.
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